BICHLERS Programm

Dafür steht Sepp Bichler

Zukunft der
Krankenhäuser

 

Wir werden es schaffen, unsere Kliniken in Friedberg und Aichach in kommunaler Trägerschaft zu behalten.

 

Dazu ist es notwendig, das Krankenhaus in Aichach innerhalb eines Kostenrahmens von ca. 47 Millionen Euro neu zu bauen. Das ermöglicht uns, das Krankenhaus durch bessere Arbeitsabläufe wirtschaftlich zu betreiben und zusätzliche Angebote zur wohnortnahen medizinischen Versorgung der Bevölkerung zu schaffen. Das kommt den Patienten und dem Personal zugute, das sichert Arbeitsplätze und den Standort Aichach. Beim Krankenhaus Friedberg wurde bereits bewiesen, dass dies möglich ist.

Große Baumaßnahmen

 

In unserem Landkreis stehen in der nächsten Wahlperiode Baumaßnahmen in der Größenordnung von mindestens 100 Millionen Euro an.

 

Das Krankenhaus in Aichach und das Gymnasium Mering werden neu gebaut, die Realschule Bergen wird erweitert und beim Gymnasium Friedberg steht die Grundsanierung an.

 

Diese Projekte kann der Landkreis nur schultern, wenn wir die Baukosten in den Griff bekommen. Bisher sind bei vielen Projekten die Kosten explodiert. Dieser Trend darf sich nicht fortsetzen. Strengste Kostendisziplin ist erforderlich.

 

Unser Kreistagskandidat Bürgermeister Martin Echter aus Sielenbach hat in seiner Gemeinde bewiesen, dass man kommunale Projekte auch kostengünstig verwirklichen kann, ohne dass die Qualität darunter leidet.

Jung und Alt

 

Wir können es uns nicht mehr leisten, die große Erfahrung der Älteren ungenutzt zu lassen. Wir müssen dieses Wissen mit dem Engagement der Jugend verknüpfen. Dazu bedarf es neuer Ideen und Konzepte.

 

Bei der Altenpflege brauchen wir, zusätzlich zu den bestehenden Einrichtungen, neue Modelle. Zum Beispiel Mehrgenerationen-Häuser und eine Verbesserung der häuslichen Pflege.

 

Die Strukturen in der offenen Jugendarbeit müssen verbessert werden, mehr Angebote Vor-Ort geschaffen werden. Familien in ihren unterschiedlichsten Lebenslagen bedürfen der Unterstützung durch den Landkreis.

Landwirtschaft & Umwelt

 

Unsere noch vielfältige Landwirtschaft trägt erheblich dazu bei, dass sich viele Bürger hier wohlfühlen. Diese gepflegte Vielfalt gilt es zu erhalten. Zwischen Landwirtschaft und Naturschützern gibt es zwangsläufig Zielkonflikte. Bei gutem Willen und gegenseitiger Kompromissbereitschaft lassen sich viele Probleme lösen. Neben der Nahrungsmittelerzeugung nutzen bei uns schon viele Landwirte die Einnahmen aus der Energieerzeugung als zusätzliche Einnahmequelle, z. B. PV auf den Dächern. Beim Landwirt als Energiewirt gibt es noch einiges Potential auszuschöpfen.

Infrastruktur

 

Das „schnelle Internet“ ist mittlerweile die Grundvoraussetzung für viele Arbeitsplätze in den bestehenden und in neuen Unternehmen in unserem Landkreis. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Der Landkreis muss seinen Kommunen helfen, das Internet möglichst schnell auszubauen.

 

Wir sehen die Notwendigkeit, den Öffentlichen Nahverkehr zu optimieren. In Zusammenarbeit mit Nahverkehrsunternehmen, Gemeinden und den Bürgern wollen wir zusätzliche intelligente und flexible Mobilitätsformen ermöglichen. Dies kann durch bedarfsgerechtere und fahrgastorientierte Angebote ermöglicht werden.

Bildung & Schule

 

Der Landkreis hat in den vergangenen Jahren viel Geld für die Sanierung und den Ausbau der Schulgebäude ausgegeben. Das alleine reicht nicht. Wir brauchen in Zukunft genügend Pädagogen und Sozialarbeiter, um eine optimale Betreuung aller Schüler zu gewährleisten.

 

Wir müssen uns verstärkt um die Grund- und Mittelschulen kümmern. Alle Schüler müssen die Chance haben, sich für interessante Berufe im Handwerk, im Dienstleistungsbereich und im produzierenden Gewerbe zu qualifizieren.

Erhalt und Stärkung
des Mittelstandes

 

Unser Landkreis ist geprägt vom Mittelstand, der wohnortnahe, sozial abgesicherte Arbeitsplätze schafft. Steuern und Kaufkraft bleiben im Landkreis und sorgen dafür, dass wichtige kommunale Aufgaben finanziert werden können.

 

Bei der Vergabe kommunaler Aufträge ist ganzheitliches Denken notwendig. Das billigste Angebot ist nicht automatisch das Beste für den Landkreis und seine Bürger.

 

Der Landkreis muss noch viel mehr als bisher den Betrieben bei der Bewältigung der zahlreichen Vorschriften von EU, Bund und Land helfen. Der Erhalt, der Ausbau oder die Gründung von Betrieben darf nicht an der Bürokratie scheitern.

Das Ehrenamt

 

In unserem Landkreis engagieren sich überdurchschnittlich viele Bürger in Feuerwehr, Vereinen, karitativen und sozialen Einrichtungen sowie kulturellen Organisationen. Wir halten es für dringend notwendig, diese Organisationen mit den nötigen finanziellen Mitteln auszustatten.

Energie

 

Die Zukunft liegt in der örtlichen Energieversorgung durch Sonne, Wind, Wasser und Biomasse. Das ist umweltfreundlich und macht uns unabhängig von Großkonzernen und internationalen Energiekrisen. Auf diese Weise bleibt möglichst viel Wertschöpfung in unserer Region. Die im Klimaschutzkonzept des Landkreises formulierten Ziele müssen zusammen mit den Bürgern und den einheimischen Betrieben mit größtem Engagement verwirklicht werden.

 

Wir sehen in der Elektromobilität mit Auto, Bus und anderen Verkehrsmitteln eine große Zukunft. Dafür müssen bereits jetzt bei der Verkehrs- und Stadtplanung die Voraussetzungen geschaffen werden.

Wohnungsbau

 

Der Zuzug aus den Ballungsräumen München, Augsburg und Ingolstadt darf nicht dazu führen, dass der Lebens-und Wohnraum für die einheimische Bevölkerung unerschwinglich wird. Wir brauchen genügend bezahlbare Bauplätze und Wohnungen für unsere Bürger. Die „Einheimischen-Modelle“ in diesem Bereich müssen gefördert werden. Gleichzeitig sind Banken und andere Geldgeber aus dem Landkreis zu gewinnen, in den Wohnungsbau zu investieren.